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Zakopane ist der wichtigste Kurort Polens, das Zentrum des polnischen Bergtourismus und die Hauptstadt der Tatra-Region. Zakopane hat zwar nur 30000 Einwohner, bietet aber ca. 20000 Übernachtungsplätze. Die Kultur der Tatrabewohner - der Goralen - kommt durch eigene Bräuche, traditonelle Musik und Trachten zum Ausdruck. Das größte Fest in Zakopane ist das im August stattfindende internationale Festival der Berglandfolklore. Musikgruppen aus Bergregionen der ganzen Welt nehmen an diesem Festival teil. Die am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Zakopane sind die vom goralen Architekten Witkiewicz entworfenen Holzhäuser im Zakopane-Stil, der sakrale Komplex mit der St. Klemens-Kirche, der Gasienica-Kapelle und dem Alten Friedhof.
Der höchste Teil der Karpaten ist das alpenähnliche Tatra-Gebirge, welches nur 50 km lang und 15 km breit ist. Ein Fünftel davon liegt in Polen, der Rest in der Slowakei. Der höchste Gipfel der polnischen Tatra heißt Rysy (2500 m), der höchste Gipfel der ganzen Tatra - die Gerlsdorfer Spitze (Gerlach, 2655 m) - befindet sich dagegen in der Slowakei. Oft werden Wanderungen durch das Koscieliska-Tal oder zum Bergsee Morskie Oko (Meeresauge) unternommen. Wer nicht wandern möchte, nimmt die Gubalowka-Standseilbahn und hat vom Gublowka-Hügel eine tolle Aussicht auf die Tatra-Berge.
Nicht weit von Zakopane entfernt liegt das "Freilichtmuseum" Chocholow. Es ist das einzige Dorf des Tatra-Vorlandes mit einer original erhalten gebliebenen hölzernen Bebauung (Balkenhäusern), gebaut um das Har 1900. Schon über 50 Jahre steht das Dorf Chocholow aufgrund seiner einzigartigen Holzarchitektur unter speziellem Denkmalschutz. Stets zur Osterzeit haben die weiblichen Bewohner die Tradition, die Außenwände ihrer Balkenhäuser mit Seifenlauge abzuwaschen, damit die natürliche Holzfarbe erhalten bleibt.
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